Am 20. Oktober 2003 durchquerten wir New Hampshire bei traumhaftem Indian-Summer-Wetter. Die bunten Wälder sahen aus, als hätte
ein Maler alle seine Lieblingsfarben verschüttet. Mittags kehrten wir in einem Diner in Wolfeboro ein, einem Ort, der sich stolz
als „America’s Oldest Summer Resort“ bezeichnet. Das Essen war typisch amerikanisch: Burger, Pommes und eine Portion Herzinfarkt.
Am Nachmittag fuhren wir in die White Mountains, um den berühmten „Old Man of the Mountain“ zu bewundern – oder besser gesagt,
den Ort, wo er einmal war. Zu unserem Entsetzen erfuhren wir, dass der steinerne Herr bereits im Mai von der Natur in Rente
geschickt worden war und nicht mehr existierte. Stephan stand ratlos vor der leeren Felswand und murmelte: „Wir sind extra dafür
hergekommen...“ Isabella konnte sich ein Lachen nicht verkneifen und meinte trocken: „Jetzt ist er halt ein invisible man of the
mountain.“
Trotz des fehlenden Old Man war die Landschaft atemberaubend, und das Indian-Summer-Wetter machte den Tag perfekt. Fazit:
Auch ohne steinernes Gesicht war New Hampshire ein echtes Highlight.