Am 23. Oktober 2003 verbrachten wir einen erlebnisreichen Tag in Montreal – trotz unserer zweifelhaften Unterkunft, dem Motel
La Parisienne in Longueuil. Der Name klang zwar schick, aber die Realität war eher „la catastrophe“.
Zum Glück war der Rest des Tages deutlich besser! Nach dem Besuch des alten Stadtteils ('Vieux Montreal') war unser zweites
Highlight der Olympiapark von 1976. Ich wollte unbedingt den schiefen Turm des Stadions erklimmen, der stattliche 175 Meter
hoch war. Danach besuchten wir den Biodome, wo wir uns wie auf einer Weltreise fühlten – von tropischen Regenwäldern bis hin
zur Arktis, alles unter einem Dach. Isabella war begeistert von den Pinguinen, während Stephan sich nicht entscheiden konnte,
ob er die Otter süß fand oder nur neidisch auf ihre entspannte Lebensweise war.
Am Abend ging es dann spontan ins Bell Center, wo wir das NHL-Team Montreal Canadiens – liebevoll „Habs“ genannt – gegen die
New York Islanders anfeuerten. Die Stimmung war elektrisierend, und die 'Habs' gewannen souverän 3:0 und Stephan hat zudem noch
einen 'Bobble Head' Richard Zednik gewonnen.